Stabwechsel bei den Jagdgenossen Paul Junker folgt Ralf Leßmeister als Jagdvorsteher

Stabwechsel bei der  Jagdgenossenschaft Hütschenhausen: Auf Ralf Leßmeister folgt nun Paul Junker als neuer Jagdvorsteher, das haben die Jagdgenossen in ihrer Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Katzenbach einstimmig beschlossen. Weitere Themen waren Jahresrechnung 2016 und Haushaltsplan 2018 sowie die drohende Afrikanische Schweinepest.

Die Jagdgenossenschaft ist die Vertretung aller Grundstückseigentümer der Gemeinde, die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk Hütschenhausen gehören. Sie beschließt unter anderem über die Art der Nutzung des Jagdbezirks, verpachtet die Jagd, verwaltet die daraus erwachsenen Einnahmen und Ausgaben und wählt den Jagdvorstand.

Die Wahl eines neuen Jagdvorstehers war erforderlich, weil der bisherige Amtsinhaber Ralf Leßmeister nach seiner Wahl zum Landrat sein Amt als Ortsbürgermeister aufgeben musste und damit kein Jagdgenosse mehr war. Ulrich Kohl, der in der Interimszeit die Amtsgeschäfte wahrgenommen hatte, verabschiedete Leßmeister mit einem gut gefüllten Präsentkorb. Paul Junker wurde anschließend einstimmig in das Amt des Jagdvorstehers gewählt, das er schon einmal von 1979 bis 2000 innehatte. Er wird unterstützt von seinem Stellvertreter Ulrich Kohl und dem Beisitzer Werner Schröer. Mit dabei sind zudem als Stellvertreter die Urgesteine Horst Appel und Richard Kurz, die schon seit weit über 40 Jahren dem Vorstand angehören.

Haushaltsplan 2018 und Jahresrechnung 2016 schließen jeweils mit einem Jahresüberschuss von 5.070 Euro ab, von dem nach Abzug der fünfprozentigen Verwaltungskostenpauschale 4.634 Euro an die Ortsgemeinde für die Unterhaltung der Feld- und Waldwege abgeführt werden. Die Wildschadenproblematik hielt sich im vergangenen Jahr in Grenzen, jedoch sehen die Jagdpächter im Zusammenhang mit der drohenden Afrikanischen Schweinepest einiges an Aufgaben auf sich zukommen. Sie wiesen zudem darauf hin, dass das Bild der Jägerschaft in der Öffentlichkeit zu Unrecht gelitten habe. Die Jäger seien erheblich im Umweltschutz aktiv und ihre Dienste für Gesellschaft und Staat unverzichtbar, wie sich gerade jetzt im Zusammenhang mit der aus den Ostländern heranziehenden Schweinepest wieder eindrucksvoll zeige.

 

(Bildtext:) Der Jagdvorstand verabschiedete den bisherigen Jagdvorsteher Ralf Leßmeister mit einem gut gefüllten  Präsentkorb (v.l.): Ralf Leßmeister, Richard Kurz, Horst Appel, Werner Schröer, Uli Kohl und Paul Junker.

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