Feierliche Inbetriebnahme der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage

Größte und modernste Anlage der Region

​Die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in der Region wurde
vergangenen Freitagnachmittag am Freizeitbad Azur in Ramstein in Betrieb
genommen. Die Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH,
Georg Leydecker und Reinhold Matmuja, begrüßten und informierten gemeinsam mit
Pfalzwerke Vorstandsmitglied René Chassein die zahlreichen Gäste.

Die Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zur US Air Base Ramstein.
Bei den Feierlichkeiten waren viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft,
Industrie sowie Gäste der Air Base Ramstein anwesend, darunter Bürgermeister
Ralf Hechler, Landrat Ralf Leßmeister und die Staatssekretärin aus dem
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela
Schmitt. Pastoralreferent Stefan Pappon von der katholischen Kirchengemeinde
stellte die neue Anlage unter den Segen Gottes.

Die Air Base Ramstein wird seit 20
Jahren erfolgreich durch die FFR mit Fernwärme versorgt. Vor knapp drei Jahren
wurde zudem der bestehende Versorgungsauftrag um weitere zehn Jahre verlängert.
Damit einhergehend wurde das Fernwärmekonzept optimiert und damit der Bau einer
hochmodernen Anlage ins Auge gefasst. Neben der Air Base Ramstein besteht die
Option, künftig das neue US-Hospital und weitere Einrichtungen an die
umweltfreundliche Fernwärme mit einem sehr niedrigen Primärenergiefaktor
anzubinden.

Die KWK-Anlage wurde im Auftrag der FFR
geplant, gebaut und wird nun anschließend auch für zehn Jahre betrieben. Die
Bauphase betrug knapp zwei Jahre und begann mit dem Spatenstich Mitte März
2017. Seit Ende vergangenen Jahres ist die Anlage am Netz. Die KWK-Anlage mit einer elektrischen
Leistung von 12,9 Megawatt und einer thermischen Leistung von bis zu 13,2
Megawatt setzt Erdgas zur Strom- und Wärmeerzeugung ein und hat einen
elektrischen Wirkungsgrad von nahezu 45 Prozent.

Die neue Anlage kann rund 80 Prozent des
benötigten Wärmebedarfs der Air Base Ramstein abdecken und somit rechnerisch
etwa 20.000 Haushalte mit hocheffizient erzeugtem Strom versorgen. Das
Investitionsvolumen für die Anlage und deren Einbindung in das bestehende
Fernwärmenetz beträgt nahezu 18 Millionen Euro.

(Bildtext:) Gruppenbild mit Ehrengästen bei der offiziellen Einweihung der neuen
KWK-Anlage (Foto: Joshua Schirra).

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